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Aktuell - Klinger-Haus

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7. Mai 2011, Max-Klinger-Haus Naumburg-Großjena.

Klingers Beethoven - Ein Hauptwerk der deutschen Plastik um 1900.

Lichtbild-Vortrag von Dr. Barbara John.

smn-max-klinger-beethoven Unter dem Titel “ Klingers Beethoven - Ein Hauptwerk der deutschen Plastik um 1900” präsentiert die promovierte Leipziger Kunsthistorikern und Buchautorin Dr. Barbara John ihre neuesten Forschungsergebnisse zu Klingers Monumentalplastik in einem Vortrag im Max-Klinger-Haus. Beethoven gilt als das plastische Hauptwerk Max Klingers, aber auch als Höhepunkt polychromer Plastik um 1900. Für keines seiner Werke hat der bis dahin vor allem als Graphiker und Maler bekannte Leipziger Künstler einen so hohen technischen wie künstlerischen Aufwand betrieben, keine seiner Arbeiten hat so viel Beachtung gefunden und blieb letztlich bis heute so umstritten. Die farbige, aus kostbaren Materialien komponierte Skulptur genügte nicht allein dem Geschmacksideal des fin de siècle, sie verkörpert auch ein künstlerisches Ideal. Mit Beethoven verwirklichte Klinger seinen theoretisch formulierten Anspruch einer alle künstlerischen Gattungen umfassenden Raumkunst. Geprägt vom Geniekult des 19. Jahrhunderts und dem Drang nach einem Gesamtkunstwerk offenbart sich Beethoven als das künstlerische Vermächtnis Klingers.

Samstag, 7. Mai 2011, 17:00 Uhr, Max-Klinger-Haus Naumburg Großjena (Blütengrund).
Der Eintritt beträgt 2,50 Euro.

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max-klinger-plakat-2011-2001. April 2011

Saisonbeginn im Max-Klinger-Haus

Bald ist es wieder so weit: das Max-Klinger-Haus in Naumburg-Großjena ist ab Freitag, dem 1. April wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Wie jedes Jahr wurde auch für diese Ausstellungssaison die Dauerausstellung verändert. Unter anderem warten wir auf mit vier meisterhaften Radierungen, die Klinger nach dem Vorbild Arnold Böcklins* geschaffen hat.

*(Diesen Namen bitte nicht auf der letzten Silbe betonen!)

 

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max-klinger-athlet 17. Oktober 2010: Vortrag im Max-Klinger-Haus

Kraft und Schönheit. Max Klingers Athletendarstellungen.

Vor 90 Jahren, am 4. Juli 1920, starb der Grafiker, Maler und Bildhauer Max Klinger auf seinem Weinberg in Großjena. Auf eigenen Wunsch wurde er dort auch beigesetzt. Seine Grabstätte schmückt noch heute die lebensgroße Bronzeplastik eines knienden Athleten, die Klinger bereits im Jahr 1901 modellierte. Für die Figur stand ihm der Berufsathlet Lionel Strongfort Modell, der zu jener Zeit als „moderner Herkules“ mit kraftakrobatischen Vorführungen weltweit in Varietés auftrat.
Die Bronzefigur des knienden Athleten und weitere Athletendarstellungen markieren eine Phase im Schaffen Klingers, in der er sich unter dem Einfluss Auguste Rodins erstmals als Bildhauer intensiv mit der lebensgroßen Aktfigur auseinandersetzte. Dies geschah auch unter dem Eindruck der ersten Bodybuilder-Bewegung.
Die Kunsthistorikerin Conny Dietrich aus Jena hat sich intensiv mit Klingers Skulptur beschäftig, insbesondere dem kulturhistorischen Entstehungskomplex galt dabei ihr Augenmerk. Am 17. Oktober, um 17:00 Uhr wird sie die Ergebnisse ihrer Forschungen im Max-Klinger-Haus in Großjena in einem Vortrag mit zahlreichen Bildern vorstellen. 

Termin: 17. Oktober 2010
17:00 Uhr (Vortrag)
Eintritt: 2,50 Euro

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max klinger plakat2010 27. März 2010

Max Klinger zum 90. Todestag

Am 4. Juli 2010 jährt sich der Tod Max Klingers zum 90. Mal. Aus diesem Anlass wird sich der Themenschwerpunkt unserer Ausstellung im Max-Klinger-Haus dieses Jahr der Nachtseite des Klingerschen Schaffens widmen. Insbesondere in Klingers graphischem Werk ist der Tod allgegenwärtig, noch weit mehr als Eros hat Thanatos den Künstler in seinen Bann geschlagen. Der Radierzyklus "Vom Tode I" von 1885 wird. Kein Ort könnte geeigneter sein, Klingers jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Thema der Sterblichkeit zu dokumentieren als der Ort seines eigenen Hinscheidens.

27. März bis 31. Oktober 2010 im Max-Klinger-Haus.

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Max Klingers Radierhäuschen wird saniert März/April 2010

Klingers Radierhäuschen erhält einen neuen Anzug

Dank einer Fördermaßnahme der Europäischen Union wurde es möglich, Max Klingers Radierhäuschen einen neuen Anzug zu verpassen, soll heißen: Außenputze, Fassadenverbretterung und Fenster werden erneuert, das sie durchweg marode sind. Das ehemalige Toilettenhäuschen wurde abgebrochen (es war wohl eine Zutat aus der Nachkriegszeit, als das Häuschen Weibergarbeitern als Wohnraum diente). Das Dach wird abgedeckt, der Dachstuhl saniert und anschließend unter Verwendung der alten Ziegel wieder eingedeckt. Wir hoffen sehr, dass die Bauarbeiten bis Mitte/Ende April abgeschlossen sind.

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