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Aktuell - Romanisches Haus

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Erinnerungen gesucht!

Für ein Ausstellungsprojekt bittet das Stadtmuseum Naumburg um Mithilfe

Studenten in der Käthe-Kruse-Ausstellung Ihr Kuschelbär aus Kindertagen wird noch immer geliebt, auf Ihrem Dachboden schlummert Ihre erste Spielzeugeisenbahn im Dornröschenschlaf, Fahrrad, Rollschuhe, Schlitten und Schaukelpferd wurden im Keller abgestellt und beinah vergessen? Es sind genau diese Erinnerungsstücke, die das Stadtmuseum Naumburg für ein Ausstellungs-projekt sucht und alle Interessierte um Mithilfe bittet.
Im kommenden Herbst soll in Zusammenarbeit mit Studenten des Instituts für Volkskunde/Kulturgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena eine Ausstellung im Romanischen Haus Bad Kösen entstehen, die sich dem Thema „Kindheit – Spielzeug – Erinnerung“ widmet und den Wandel der Kindheit fokussiert. Im Zentrum stehen persönliche Erinnerungen an die eigene Kindheit. Ausgehend der Fragestellung, wie sich Kindheit in der Erinnerung materialisiert und wie sie sich museal darstellen lässt, sollen Spielzeuge als Erinnerungsobjekt und –träger in den Mittelpunkt gestellt werden.
Aus diesem Grund ist das Stadtmuseum auf der Suche nach Personen, die uns an ihren individuellen Kindheitserinnerungen teilhaben lassen und uns Ihre Lieblingsstücke, gern auch in Verbindung mit Fotografien, leihweise zur Verfügung stellen.
Anknüpfend an die genau vor zehn Jahren gezeigte Sonderausstellung „Kindheit und Jugend in Naumburg“, die den Auftakt für das Mitmach-Projekt „Naumburg.Erinnern“ bildete, möchten wir erneut Lebenserinnerungen sammeln, ausstellen und für die nachfolgenden Generationen archivieren. Egal ob Sie Ihre Kindheit in den 1930er, 1950er oder 1980er Jahren in Naumburg und Umgebung verbracht haben, jeder Erinnerungsbeitrag hilft uns dabei, ein Stückchen Zeit- und Stadtgeschichte zu bewahren.

Bei Interesse bitte melden im Stadtmuseum / Tel.: 03445-703503 / Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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28. April bis 11. August 2013 - Romanisches Haus Bad Kösen.

Unterm Strich – Karikatur und Zensur in der DDR.

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- Karikaturen sind „optisches Juckpulver“: Sie reizen, stacheln auf, bringen zum Lachen. Stets spiegeln sie die Zeit ihres Entstehens. Die Wanderausstellung zeigt die Spielräume und Grenzen der Karikatur in der DDR. Sie ermöglicht tiefe Einblicke in Wesen und Wirklichkeit der SED-Diktatur.
„Eine gute Pointe muss eben sitzen!“ Diese Faustregel jeder Satire hatte in der DDR einen Hintersinn, den der Berliner Zeichner Manfred Bofinger 1970 in einer Karikatur
unverblümt offenbarte: Er legte den Satz einem Sträfling in den Mund und spielte so darauf an, dass die wirklich treffenden Pointen in der SED- Diktatur nicht erlaubt waren – kein Wunder, dass auch die Zeichnung selbst unveröffentlicht blieb. Gleichwohl fanden Karikaturen gerade in der DDR ein großes Publikum. Ausstellungen zogen in den 1980er Jahren sogar Zehntausende Besucher an, weil sie zum Thema machten, was die staatlich gelenkten Medien verschwiegen.
Mit typischen Propagandazeichnungen zeigt die Ausstellung das stereotype Weltbild der SED. Zahlreiche Beispiele beanstandeter oder verbotener Karikaturen veranschaulichen die Grenzen des Erlaubten und dokumentieren die Willkür der Zensur. „Schubladenarbeiten“, die nicht veröffentlicht werden konnten, verweisen auf die allgegenwärtige „Schere im Kopf“. Im Herbst 1989 bricht sich der Unmut Bahn. Nach dem Ende des SED-Regimes zeichnen viele Künstler aktuelle Karikaturen. Kritisch kommentieren sie den Ruf nach der deutschen Einheit, skeptisch begleiten sie den Prozess der Vereinigung im Jahr 1990. Die Ausstellung präsentiert Karikaturen aus Privatbesitz, Museen und Archiven, eingebettet in den historischen Kontext. Zahlreiche Fotos, Dokumente und audio-visuelle Medien machen die Rahmenbedingungen der Entstehung gezeichneter Satire anschaulich. Der Rückblick auf die Karikaturen bietet einen unterhaltsamen Gang durch die Geschichte der DDR. Wer die DDR erlebt hat, wird vieles wiedererkennen, wer nicht, kann vieles besser verstehen. Schmunzelnd Geschichte erleben!


Ausstellungsbegleitender Vortrag:

Am 20. Juni um 18:30 Uhr referiert der wissenschaftliche Mitarbeiter der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland/Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Dr. Daniel Kosthorst in seinem Vortrag „Karikatur und Zensur in der DDR“ über das Ausstellungsthema.

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14. Oktober 2012 bis 30. Januar 2013

AUGEN:BLICKE - Fotos von Danilo Böhme.

rh-boehme-plakat-2012-400 - Mehr als 100 Aufnahmen wanderten in den elektronischen Papierkorb, bis endlich der auf dem Ausstellungs-Plakat abgebildete Marienkäfer in der richtigen Position war, die Schärfentiefe stimmte und das Tier die leuchtend roten Flügel­decken (mit den berühmten schwarzen Punkten) spreizte, um seine filigranen Flügel zu entpacken. Bruchteile von Sekunden später hatte der Käfer abgehoben und das Motiv war entschwunden. Danilo Böhme ist ein Meister der Natur­fotografie, er hat das Auge und den Blick, den man braucht, um den Augen­blick zu nutzen und jene flüchtigen Bilder einzufangen, die man, wenn man nicht mit dieser großen Gabe ausgestattet ist, einfach übersieht.

Die Ausstellung im Romanischen Haus Bad Kösen / Kunsthalle zeigt eine große Anzahl solcher wunderbaren Fotos aus den letzten Jahren, die in verschiedene Themenblöcke gegliedert sind. Dabei reicht das Spektrum von einer Serie technisch brillianter Makroaufnahmen über einfühlsame Naturstudien bis hin zu farbenprächtigen Reportagefotografien aus dem südlichen Afrika.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 14. Oktober um 11 Uhr statt. Selbstverständlich sind alle Interessierten eingeladen.

Mehr über Danilo Böhme finden Sie auf seiner Internetseite.

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museumspaedagogik August 2012 - ferienprogramm für Kinder

Zu Gast bei Urmel und seinen Freunden

Das Stadtmuseum Naumburg lädt zu einem bunten Sommer(ferien)programm ein

Ihr wollt Urmel, Schusch, Professor Habakuk Tibatong näher kennenlernen und mehr über ihren Erfinder, den Kinderbuchautor Max Kruse erfahren? Dann laden wir euch herzlich zu einem circa zweistündigen Programm in die Kunsthalle nach Bad Kösen ein. Begleitend zu der Ausstellung „Urmel, Wutz und Tintenklecks – Max Kruse zum 90. Geburtstag“ hat das Stadtmuseum Naumburg ein museumspädagogisches Ferienangebot vorbereitet, das sich an alle interessierten Kindergarten- und Grundschulkinder richtet.

Zusammen wollen wir in der Ausstellung den Kinderbuchautor und seine phantasievollen Geschöpfe kennenlernen, um anschließend angeregt durch einen kurzen Lesebeitrag, eigene Geschichten zu erfinden. Abgerundet wird unser Erfinderreichtum mit einer „tierischen“ Bastelstrecke, bei der einige von Max Kruses Figuren gestaltet und mit nach Hause genommen werden können.

Bei Interesse einfach anmelden bei Kristin Gerth (Stadtmuseum): 03445-703503 oder per mail

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Plakat Max Kruse zum 90. Geburtstag

17. Juni bis 30 September - Museum Romanisches Haus Bad Kösen

Urmel, Wutz und Tintenklecks - Max Kruse zum 90. Geburtstag

Mit einer schier unübersehbaren Anzahl von Publikationen ist Max Kruse einer der erfolgreichsten deutschen Kinderbuchautoren der zurückliegenden 60 Jahre. "Urmel aus dem Eis" und "Der Löwe ist los" sind nur zwei seiner bekannteren Werke, die zumindest in der Fassung der "Augsburger Puppenkiste" zum Erinnerungsschatz aller gehören, die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Kind waren oder mit Kindern zu tun hatten. Anlässlich seines 90. Geburtstages zeigen wir im Romanischen Haus in Kruses Geburtsort Bad Kösen eine Ausstellung zu Leben und Werk Max Kruses, dem als Sohn der Puppengestalterin Käthe Kruse und des seinerzeit hochberühmten Bildhauers Max Kruse das künstlerische Talent quasi in die Wiege gelegt wurde. Gezeigt werden neben persönlichen Dokumenten, Buchillustrationen verschiedener Künstler, Marionetten und natürlich eine Vielzahl von Büchern. Selbstverständlich ist die Ausstellung so gestaltet, dass für alle Altersgruppe, ganz besonders aber auch für Kinder, etwas geboten wird.

Ein museumspädagogisches Angebot richtet sich an Kindergruppen, speziell Kindergarten- und Hortkinder. Wenn Sie daran Interesse haben, nehmen Sie bitte Kontakt auf mit unserer Mitarbeiterin Kristin Gerth.

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25. März bis 10. Juni 2012

Im Rhythmus der Jahreszeiten

Fotos von Christian Kupfer

kupfer-plakat-400 Kaum ein Naumburg-Buch der letzten vier Jahrzehnte, in dem sich nicht das eine oder andere Bild von Christian Kupfer findet. Nun hat der Diplom-Fotograf eine Auswahl von Ausnahmen der letzten Jahre zusammengestellt, die er unter dem Titel "im Rhythmus der Jahreszeiten" in der Kunsthalle Bad Kösen zeigt. Es sind Aufnahmen, die in der mehr beiläufigen, unbefangenen Begegnung mit der sich unentwegt wandelnden Natur entstanden sind, ganz ohne übertriebenen Gestaltungswillen oder technische Rafinessen.

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Facelift für das Romanische Haus (Teil 1)

romanisches-haus-2012-10 Seit einem guten halben Jahrhundert (!) hatte sich an der Dauerausstellung des Romanischen Hauses in Bad Kösen nichts geändert. Sie präsentierte sich weitgehend unverändert so, wie sie von Jochen Gericke, dem ehemaligen Leiter des Museums, eingerichtet war: weitgehend sachlich, für DDR-Verhältnisse eher ideologiearm. Dennoch wurde der Besucher mit einer Tafel über die "Klassenstruktur des 13. Jahrhunderts" begrüßt, durfte sich das obligatorische Bauernkriegsensemble zu Gemüte führen und sich über die "deutsch-russische Waffenbrüderschaft" freuen. Das alles war - wie sollte es anders sein - auf natürlichem Wege patiniert, Tafeln und Vitrinen marode. Seit (mindestens) zwanzig Jahren wartete das Museum auf eine größere Summe, die für eine Generalüberholung notwendig wäre, die aber bisher nicht kam und deren Kommen in der näheren Zukunft ungewiss (aber doch erhofft) ist.

Wir haben uns nun entschlossen, nicht weiter zu warten und zur Tat zu schreiten. Nachdem wir im letzten Jahr bereits das Obergeschoss geräumt haben (um dort ein provisorisches Magazin einzurichten, was nicht alle Museumsfreunde nachvollziehen wollten), musste nun zum Jahreswechsel auch die Ausstellung im Erdgeschoss weichen: sie wurde komplett entfernt. Für eine Übergangszeit wird in den nächsten Wochen eine provisorische Dauerausstellung eingerichtet, die den ausgestellten Objekten einen etwas zeitgemäßeren Rahmen bieten wird. Zwar stehen für diese Interimslösung keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung, doch konnten wir einen Teil der für die Landesausstellung "Der Naumburger Meister" hergestellten Vitrinen für das Bad Kösener Museum sichern, so dass auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung der Präsentation erwartet werden darf. Allen Freunden des Bad Kösener Museums (und denen, die es noch werden wollen) kann nur empfohlen werden: schauen Sie im Frühjahr mal wieder herein und lassen Sie sich überraschen...

(Fortsetzung folgt)

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19. Oktober 2011 – 19. Januar 2012 im Romanischen Haus Bad Kösen.

abgestempelt – juden­feind­li­che Post­kar­ten.

abgestempelt-plakat-rh1-400 Diese Ausstellung, die 1999 vom Jüdischen Museum und dem Museum für Kommunikation, beide in Frankfurt am Main, als Wechselausstellung erarbeitet und von der Bundeszentrale für politische Bildung in einer komprimierten Fassung Wanderung geschickt worden ist, untersucht die machtvolle Wirkung von Karikatur.
Der Titel "Abgestempelt" fasst das Phänomen "Vorurteil" unter einen sehr zutreffenden Begriff zusammen, der zugleich die Willkür ausdrückt, mit der die gängigen Klischees der jüdischen Bevölkerung übergestülpt wurden.
Wie wirkt antisemitische Bildpublizistik als Element des Alltagsantisemitismus?

Die Ausstellung analysiert die verschiedenen Phasen und Deutungsmuster, die über dieses populäre Medium verbreitet wurden. Sie gliedert sich in fünf Abschnitte:

(1) Einleitung:
Entwicklung der Bildpostkarte

(2) Antisemitismus in der Kaiserzeit:
Wovor haben Antisemiten Angst?
Worüber lachen Antisemiten?
Was wünschen sich Antisemiten?

(3) Wenn aus Antisemitismus politische Hetze wird ...
Antisemitismus in der Weimarer Republik

(4) Wenn der Antisemitismus an die Macht kommt ...
Antisemitismus in der NS-Zeit

(5) Der Schlussteil zeigt gegenwärtige Beispiele eines ebenso bewussten wie verantwortungsvollen Spiels mit Stereotypen und Klischees. Zur Verdeutlichung dieses Aspekts gibt es dort eine Tafel mit einer Tabelle mit "Stammtischansichten" der Europäer übereinander, zwei Comics (Asterix, Tim und Struppi), in denen Stereotype zu finden sind, ein paar Markenprodukte, die Stereotype aufzeigen (könnten), sowie die Kunstinstallation "Feinkost Adam", die die Unkenntnis des Umgangs mit dem jüdischen Leben aufgreift und mit Vorurteilen konfrontiert.

Auf die Frage, ob es nicht gefährlich sei, diese Bilder wieder in Erinnerung zu rufen, antwortete Fritz Backhaus, der stellvertretende Direktor des Jüdischen Museums in Frankfurt: "Antisemitismus ist eine Vorstellungswelt, die nicht einfach verschwindet, sie ist unterschwellig vorhanden." Er ist überzeugt: "Wir müssen dieses Material analysieren, um zu wissen, wie diese Bilder ihre Wirkung entfalten."

Ein besonderer Dank gilt Wolfgang Haney, der als Halbjude selbst den Repressalien der Nationalsozialisten ausgesetzt war. Er hat im Laufe seines Lebens mehr als 1 000 Postkarten aus den Jahren 1890 bis 1933 zusammengetragen und damit den Grundstein für diese Ausstellung gelegt. Es entstand eine Ausstellung, die den Blick für rassistische Vorurteile und judenfeindliche Stereotypen schärfen soll. Ihre Relevanz zur Demaskierung des Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart ist nach wie vor ungebrochen.

 

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10. Juli 2011 - Kunsthalle Bad Kösen

Torsten Rehbinder/Photograph:
Käthchen, Kinder, Kindeskinder.

 Aus dem Familienalbum eines Käthe-Kruse-Enkels

Torsten Rehbinder: Aus dem Fotoalbum eines Käthe-Kruse-Enkels Das Stadtmuseum Naumburg zeigt vom 10. Juli bis 2. Oktober 2011 in der Kunsthalle Bad Kösen erstmals Photographien vom Käthe-Kruse-Enkel und Berufsphotographen Torsten Rehbinder. Bilder einer Familie aus sechs Jahrzehnten, Photographien von Käthe Kruse, ihren Kindern, Enkeln, Urenkeln und Ururenkeln. "Unbekannt und ungesehen haben diese Photographien nur darauf gewartet, ans Licht zu kommen." meinte Torsten Rehbinder kürzlich.

Mit sechs Jahren bekam Torsten Rehbinder in Bad Kösen ein Photoapparat geschenkt. Das war der Beginn einer Leidenschaft, die sein ganzes Leben prägte und die er zu seinem Beruf machte. Obwohl er sich verschiedenen Sparten der Photographie widmete, galt seine stille Liebe immer der Portraitfotografie und so entstanden neben Auftragsarbeiten, Hunderte von Aufnahmen, die viele Jahre lang im Archiv schlummerten und von denen Rehbinder nun für seine Ausstellung in Bad Kösen, ganz auf die große Familie Käthe Kruse bezogen, einige heraussuchte und vergrößerte.

Das Stadtmuseum Naumburg lädt alle Kunstliebhaber, Interessierte, Hobbyfotografen und Freunde des Käthe-Kruse-Puppenmuseums am 10. Juli um 11 Uhr zur Eröffnung der Sonderausstellung in die Kunsthalle des Romanischen Hauses Bad Kösen ein.

Torsten Rehbinder:

Torsten Rehbinder 1939 als erster Enkelsohn von Käthe Kruse in Naumburg/ geboren; 1945 Erste Kamera „Box Tengor" Rollfilmkamera; 1945 Einschulung Bad Kösen; 1959 Studium an der Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie; 1961- 67 Siemens AG Werbeabteilung Fotostudio München; 1964 Meisterklasse Bayerische Staatslehranstalt für Fotografie; 1965 Meisterprüfung; 1967 Leiter des Fotoateliers der Werbeagentur DORLAND; 1968 Eintragung in die Handwerksrolle der Handwerkskammer für Oberbayern und Gründung eines eigenen Fotostudios in München; selbstständige Tätigkeit für Verlage, Werbeagenturen und Unternehmen, z.B. SIEMENS AG, BOSCH, BMW, VOLVO, SUZUKI, METZELER, KLINGE-PHARMA, OSRAM, HANNOVER-MESSE; Fotoreisen nach Norwegen, Schweden, Niederlande, Portugal, Spanien, Pakistan, China, Tschechien, Hongkong und in die USA; 2005 bis heute, freie Arbeiten, Portraits, Reportagen, Verwaltung Käthe Kruse-Archiv

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09. April 2011 - Kunsthalle Bad Kösen.

Rolf-R. Weise (1941-2006). Graphik und Keramik. rrweise-plakat-02kk

Vielen wird Rolf-Rüdiger Weise noch bekannt sein, sei es als Ausstellungsmacher, als Keramiker, Grafiker, als Plakatgestalter oder als Leiter der Kunstwerkstatt im Jugendhaus. In Gedenken an den 2006 mit 65 Jahren verstorbenen Künstler zeigt das Stadtmuseum Naumburg in der Kunsthalle des Romanischen Hauses Bad Kösen eine Retrospektive seines kreativen Schaffens.

Die Kunstausstellung unter dem Titel „Rolf-R. Weise (1941-2006). Graphik und Keramik“ wird vom 10. April bis 26. Juni 2011 zu sehen sein. Gezeigt werden vorrangig die in den letzten Jahren entstandenen Farbholzschnitte wie „Der Brüller“ oder „Der Frager“, skulpturale Objekte und wandfüllende Friese aus Keramik sowie geschnittene und bedruckte Kannen, die durch Weises unverkennbar energischen Schrift kunstvoll ornamentiert sind.

Unbeschwert und zugleich robust wirkenden Flügelwesen bilden ein Leitmotiv in Weises Schaffen, das immer wieder in den Farbholzschnitten auftaucht. Gruppen von Wesen, die uns in der Alltagswelt nie begegnen, können in der Ausstellung in Augenschein genommen werden. Dasselbe gilt für die sogenannten „Schüsselbilder“. Weises „Schüsseln“ sind weder nur Schüsseln noch nur Bilder, sondern Gebrauchsgegenstände und künstlerische Darstellung zugleich.

Das Stadtmuseum Naumburg lädt alle Kunstliebhaber, Interessierte, Bekannte und Freunde des Künstlers am 9. April um 11 Uhr zur Eröffnung der von Margret Weise zusammengestellten Ausstellung in die Kunsthalle des Romanischen Hauses Bad Kösen ein. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage durch den bekannten Dresdner Akustikgitarristen Frank Fröhlich, der ein enger Freund von Rolf-R. Weise war.

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