Naumburg, 15. Mai 2011
Merkwürdigkeiten des Naumburger Domes.
Manuskript aus dem 18. Jahrhundert erstmals veröffentlicht.
Rechtzeitig zur Landesausstellung "Der Naumburger Meister" legt der Museumsverein Naumburg den vierten Band seiner Schriftenreihe "Quellen und Schriften zur Naumburger Stadtgeschichte" vor. Es ist dieses Mal ein Manuskript aus dem 18. Jahrhundert, das in letzter Zeit zunehmend das Interesse von Forschern gefunden hat und nunmehr erstmals gedruckt einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann: Johann Carl Schochs "Nachricht von den Merkwürdigkeiten des Domes" aus dem Jahr 1773.
Johann Carl Schoch, von Beruf Gürtler und zeitweiliger Hilfskirchner, ist der Verfasser einer ausführlichen Beschreibung des Naumburger Domes und seines Inventars, wie es noch im späten 18. Jahrhundert vorgefunden wurde, heute aber nur noch zum Teil erhalten ist. Für den Historiker genauso wie für den neugierigen Dombesucher ist Schochs Schrift ein wertvoller Wegweiser zu den zahlreichen Schätzen des imposanten Gotteshauses.

Johann Carl Schoch:
Kurze Nachricht von den Merkwürdigkeiten des Domes
Übertragen von Karl-Heinz Wünsch
= Quellen und Schriften zur Naumburger Stadtgeschichte 4
Naumburg 2011
144 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, zu beziehen über den lokalen Buchhandel oder über das Stadtmuseum Naumburg bzw. den Museumsverein Naumburg.
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