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„Die Stadt als Loft“.

- Eine Ausstellung verschiedener Entwurfsprojekte der Fakultät für Architektur, RWTH Aachen

Ausstellungsdauer: 3.-15. März 2012
Vernissage: 2. März 2012 um 19 Uhr
Ort: Nietzsche-Dokumentationszentrum

Wie viele architektonische Fragestellungen betreffen Orte wie die Stadt Naumburg, wo im Lokalen die global verstrickten Handlungsfäden in ganz ähnlicher Weise zusammenlaufen wie in großen Ballungsräumen, nur: mit anderen Vorzeichen? ArchitekturstudentInnen derRWTH Aachen gehen in der Ausstellung „Die Stadt als Loft“ Naumburg auf die Spur und entwerfen Projekte mit städtebaulichen, architektonischen, wie auch künstlerischen Inhalten.

Als Entsprechung und Realisierung einer (Anti-)Utopie werden neben den auf Objektivität zielenden Methoden der Bestandsaufnahme und historischen Recherche, subjektive Interpretationen und Haltungen zu den Fakten und urbanen Bedingungen Naumburgs formuliert. In der Ausstellung im Nietzsche Dokumentationszentrum kommen ganz unterschiedliche Formate zum Tragen: Skizzen, Modelle, Videos, Bild-Text-Collagen, Fotografien, sogenannte „Vierdimensionale Tagebücher“ sowie die Entwurfsendabgabe des zweisemestrigen Master-Projekts. Die kommende Architektengeneration stellt sich mit ihrer thematischen Analyse- und Reflexionsarbeit und ihren konkreten Vorschlägen baulicher Maßnahmen den Bürgern und Verantwortlichen der Stadt. Im Sinne von „Die Stadt neudenken“ kann die Ausstellung „Die Stadt als Loft“ verstanden werden, um dem Wagnis Fortschritt mit entsprechenden Zukunftsplänen und Konzepten einen Schritt näher zukommen. Von den Ausstellungsbesuchern wird als kleine Gegenleistung eine Reaktion auf die von Aachen kommenden architektonischen Vorzeichen erwartet, gerne in Form einer Notiz auf den vor Ort ausgelegten Postkarten.

Fakultät für Architektur in Zusammenarbeit und
Stadtverwaltung Naumburg

 

Kommentare  

 
#1 2012-03-03 14:57
Die Stadt als "Loft": Eine Schickeria-Lösung für eine Stadt wie Naumburg? Das hat Naumburg nicht verdient. Gut, dass die Arbeiten der Studenten nicht halb so doof sind wie dieser Titel und darüber hinaus in der Mehrheit auch reflektierter und sensibler als das Werk ihrer Lehrmeisterin (siehe "NDZ").
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