Falschgeld
Ge- oder verfälschtes Geld war wohl immer im Umlauf. Lange Zeit war es durchaus üblich, daß Münzherren in wirtschaftlich rückständigeren Regionen die Münzen erfolgreicherer Prägestätten nachzuahmen versuchten. Zwar gab es immer wieder Versuche, diese Art der offiziellen Falschgeldproduktion zu unterbinden, doch wurden die Verbote wohl ebenso oft umgangen. Das ebenfalls streng verbotene Seigern, aber auch das Beschneiden oder Abschleifen der Silbermünzen konnte ein einträgliches Geschäft sein, was natürlich um so mehr für die kriminelle Herstellung gefälschter Münzen gilt.Ge- oder verfälschtes Geld war wohl immer im Umlauf.
Lange Zeit war es durchaus üblich, daß Münzherren in wirtschaftlich rückständigeren Regionen die Münzen erfolgreicherer Prägestätten nachzuahmen versuchten. Zwar gab es immer wieder Versuche, diese Art der offiziellen Falschgeldproduktion zu unterbinden, doch wurden die Verbote wohl ebenso oft umgangen. Das ebenfalls streng verbotene Seigern, aber auch das Beschneiden oder Abschleifen der Silbermünzen konnte ein einträgliches Geschäft sein, was natürlich um so mehr für die kriminelle Herstellung gefälschter Münzen gilt.
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Eine Warnung vor falschen Gulden-Münzen, Augsburg 1481, mit der Aufzählung der Merkmale, an denen die Fälschung zu erkennen ist. Im vorletzten Absatz wird gesagt, daß der Materialwert der falschen Gulden nur fünf Weißpfennige betrage und daß sie am Rande in der Stärke eines Halms golden seien, im Inneren aber aus vergoldetem Kupfer bestünden. Das Kupfer sei jedoch so gehärtet, daß man es weder dem Klange nach noch mit Hilfe einer Einritzung in einen Probierstein von Gold unterscheiden könne. |




