Das Schlösschen wird...
(Ein Foto-Roman in Fortsetzungen)
Erste Folge.
Es ist nicht zu übersehen: je näher der Eröffnungstermin für die Landesausstellung 2011 rückt, desto geschäftiger wird es auf der Baustelle am Markt. Bis Anfang 2011 muss der Bau fertig sein, eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe, wie ein Blick hinter die Planen zeigt: [Klicken Sie auf das erste Foto]
... so ist das Werk doch schnell vollbracht. Aber noch ist nichts gewonnen, es gibt noch viel zu tun.
Dennoch muss zur Visualisierung hin und wieder auf Methoden aus der praedigitalen Vergangenheit zurückgegriffen werden. Aber wenn alle anpacken, ...
... damit auch den Aufenthalt in den immer noch kühlen und staubigen Räumen zur Erleichterung aller Beteiligten erheblich verkürzt.
... und sofort präsentiert, was die Arbeit des Ausstellungsteams sehr erleichtert und ...
... während der Ausstellungsgestalter, Prof. Jürg Steiner, die Änderungswünsche ad hoc digitalisiert ...
... und diskutieren die bestmögliche Platzierung der kostbaren Leihgaben im Raum ...
... unter der Obhut von Prof. Krohm überprüfen ihr Konzept vor Ort, ...
Auch die Vorbereitungen der Landesausstellung sind natürlich in vollem Gange. Die Ausstellungsmacher ...
... sich die Mitarbeiter der Touristen-Information ihre spätere Wirkungsstätte anschauen.
... während sich Oberbürgermeister Küper als Bauherr die Details des Bauablaufs (besonders in Hinsicht auf die Einhaltung von Zeit- und Kostenvorgaben) erläutern lässt und ...- Denkmalpfleger und Architekten machen sich intensivste Gedanken über den Fassadenanstrich, ...
... die wie der Rest des Daches schon so weit sind, dass der Dachdecker bald kommen kann.- ... wie aufwändig und sorgfältig der Dachstuhl überarbeitet wird, im Bild zum Beispiel eines der Zwerchhäuser, ...
Der Spitzboden wird nicht nutzbar sein. Auch hier kann man beobachten, ...
... geben sie doch einen ganz guten Eindruck vom bescheidenen Leben des ersten evangelischen Bischofs.
Die Räume im Westflügel dagegen sind winzig und niedrig und werden ausschließlich der Besichtigung dienen, ...
... so dass ein sehr schöner Raum entstanden ist, wo in Zukunft Büros untergebracht werden können.
... was bedeutet, dass das Holzgefüge wo nötig ergänzt und teilweise durch Stahlstützen verstärkt wurde, ...- Der Dachstuhl des Gebäudes hatte über Jahrzehnte ein Schattendasein geführt, nun wurde er ertüchtigt ...
Die wahrscheinlich schon im 16. Jahrhundert eingestellte Fachwerkwand bleibt stehen und wird (hoffentlich) nach der Landesausstellung restauriert werden. Vorerst wird sie aber nur "verkoffert".
... der von beiden Seiten belichtet wird und noch immer etwas rätselhaft ist, was seine Nutzungsgeschichte angeht.
Dahinter findet sich jetzt erstmals ein einziger großer, unregelmäßig-polygonaler Raum, ...
... wo man zunächst in einen kleinen Raum tritt, der seine frühere Nutzung als Schwarzküche nicht nur durch den gut erkennbaren Ruß, sondern auch durch die schlotartige Verjüngung der Wand verrät.
Aus dem westlichen Teil des Haupthauses führt eine Ecktür in das Amsdorf-Schlösschen ...
... ohne allerdings fachgerecht verbunden zu sein. Auch früher waren - Überraschung! - nicht alle Handwerker Meister ihres Faches.
An der Ostseite dieses Raumes wurde gerade erst der beängstigende Riss ausgebessert, der einer der Hauptgründe für die Sanierung des Gebäudes war. Man sieht an dieser Stelle schön, wie Altbau- und Anbauwand aufeinandertreffen ...
... haben die Jahrhunderte unübersehbar ihre Spuren hinterlassen, hier ein zugemauertes Fenster (Mitte) und eine zugemauerte Tür.
... konnte leider nicht konserviert werden, die Substanz war zu schlecht erhalten. Überall im Gebäude ...- Die schlichte Voutendecke des südlichen Raums (zur Wenzelskirche hin) ...
- ... durch das man Fassungsreste entdecken kann, wohl aus der Zeit als der Verschönerungsverein in diesem Gebäude residierte.
... während man an der Ostwand erkennt, wie die spätmittelalterliche Bruchsteinwand im Laufe der Jahrhunderte perforiert wurde. Links übrigens eine zugemauerte Tür. Achten Sie auf das Loch unterhalb des roten Kreises ...
... sind die Wände von unterschiedlichster Beschaffenheit. In diesem Fall haben wir eine eingestellte Fachwerkwand ...
... werden noch die restlichen Installationsarbeiten abgeschlossen. Wie man hier beobachten kann ...
... jetzt wartet der Raum auf den Einbau einer aufwändigen Klima-Decke. Zuvor aber ...
... Räume in Naumburg zu entwickeln. Die Heizungsrohre liegen schon, ...
... und nun dabei ist, sich mit seiner prächtigen Fensterfront zum Markt hin zu einem der schönsten ...- ... in den großen Saal im Obergeschoss, der durch die Entfernung einer Zwischenwand entstanden ist ...
- Im Obergeschoss tut sich zur Zeit sehr viel. Das ist ein Blick ...
... zumal es in Zukunft vom neuen Aufzug (rechts) etwas entlastet wird.
... aber es ist deutlich zu sehen, dass es seine alte Eleganz fast schon wieder erlangt hat, ...- Das Treppenhaus (rechts der Kellereingang) braucht noch etwas Feinschliff ...
... und hier ein Blick aus dem Durchgang in die Räume im östlichen Anbau (dem eigentlichen "Schlösschen" Nikolaus von Amsdorfs).
Das ist der Ausgang zum zukünftig wieder geöffneten Durchgang vom Markt zur Kirche (alte Naumburger kennen den Durchgang noch) ...
jedenfalls kann man sich bereits ganz gut vorstellen, wie es hier bald (bald!) aussehen wird.
... später dann die Touristen-Information beherbergen werden - sie sind fast schon nutzbar, ...
... die zunächst einmal den Besucherempfang der Landesausstellung aufnehmen sollen und ...
... der Estrichleger hat in der Zwischenzeit ganze Arbeit geleistet. Die Erdgeschoss-Gewölbe, ...- ... lagen die Eingeweide des Hauses offen und machten einen Mitleid erregenden Eindruck, doch ...
- Aber im Innern des Gebäudes tut sich etwas. Noch vor wenigen Tagen ...
... Christo und Jeanne-Claude hätten eines ihrer berühmten Päckchen vor die Wenzelskirche gesetzt.- ... das dem Naumburg-Besucher den Eindruck vermittelt, ...
Noch verbirgt sich das Schlösschen am Markt hinter einem hohen, mit Planen bespannten Gerüst ...
Die Fortsetzung dieser Geschichte finden Sie hier...




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