smn galerie im schloesschen

Galerie im Schlösschen, Markt 6, 06618 Naumburg

Tel.: 03445-273443 (Ausstellung) oder 03445-703503 (Verwaltung)

Die Galerie im Schlösschen ist eine Außenstelle des Stadtmuseums Hohe Lilie.
Eintrittspreise gelten für den Besuch beider Häuser.

Öffnungszeiten:

Dienstags bis sonntags und an Feiertagen: 10-17 Uhr; montags geschlossen.

Eintrittspreise:

Erwachsene ohne Ermäßigung: 4,00 Euro
Erwachsene mit Ermäßigung: 3,00 Euro
Personen unter 18 Jahren, Schüler: frei


Ab 13. April in der Galerie im Schlösschen

Akt & Landschaft

Fotgrafien von Klaus Enders

Noch drei Tage bis zur Eröffnung, der Aufbau ist in in vollem Gang, Frau Ender und die Museums-Mannschaft arbeiten auf Hochtouren, 200(!) Rahmen müssen gehängt werden.

Akt & Landschaft - Ausstellungsaufbau

 

 

 

 

 

 

 

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13. April bis 30. Juni 2019 - Galerie im Schlösschen Naumburg

AKT & LANDSCHAFT

Fotografien von Klaus Ender.

Klaus Ender

- Klaus Ender, geboren 1939 in Berlin, gilt mit seiner über 50 Jahren Foto-Praxis als Altmeister der Aktfotografie.
Bereits Anfang der 1960er Jahre hatte er erste Erfahrungen als Amateurfotograf gesammelt, wobei er sich zunehmend auf die Aktfotografie konzentrierte. Seine Modelle sprach er meist direkt an, die benötigte technische Ausstattung hatte er sich mühsam von seinem Bäcker-Gesellenlohn zusammengespart.
Einer zufälligen Bekanntschaft mit zwei Naumburgern war es zu verdanken, dass er die Wintermonate 1963 und 1964 in der Domstadt verbrachte. Hier half er im Fotoatelier Fritz Hege aus, trat dem hiesigen Fotoclub bei und war für einige Wochen als freier Mitarbeiter für die “Freiheit” unterwegs.
Die Zeit in Naumburg, vor allem der konstruktive Austausch mit Hege blieb für Ender eine lehrreiche Etappe in seiner Biografie. Nachts als Heizer in einer Maschinenfabrik arbeitend um die teure Freizeitbeschäftigung finanzieren zu können, versuchte er tagsüber sein Fotografenwissen zu erweitern.Klaus Ender: Die WogeKlaus Ender: Die Woge
Nach Rügen zurückgekehrt, erweiterte er sein Portfolio und konnte schließlich im Herbst 1965 erste Aktfotografien in der begehrten Zeitschrift DAS MAGAZIN veröffentlichen. Ein Jahr später erhielt er die Zulassung als Bildreporter und arbeitete fortan viele Jahre erfolgreich als freischaffender Fotograf für verschiedene Verlage und Fachzeitschriften.
Das Vorhaben, seine Arbeiten in einer eigenen Ausstellung zu präsentieren, scheiterten zunächst am Widerstand der zuständigen Kulturfunktionäre. 1975 gelang ihm schließlich mit der Ausstellung “AKT & LANDSCHAFT”, die er mit seinem Fotografenkollegen Gerd Rattei initiierte, der berufliche Durchbruch. Als erste genehmigte Aktausstellung der DDR ging die Ausstellung erfolgreich auf Wanderschaft durch die Republik und verhalf dem Genre zu landesweiter Akzeptanz.
Bereits ein Jahr zuvor konnte das Naumburger Museum einen Vorläufer dieser Ausstellungsidee zeigen. Unter dem unauffälligen Titel „LAND & SEE“ präsentierte Ender im Herbst 1974 eine Schau von Landschaftsfotografien unter denen auch einige Nackt-Porträts zu sehen waren.
Bis zu seiner Ausreise nach Österreich 1981 wurde seine erfolgreiche Tätigkeit als Landschafts- und Aktfotograf mit zahlreichen Auszeichnungen, darunter der Ehrentitel ARTISTE FIAP der Fédération Internationale de l‘Art Photographique, einem weltweit tätigen Fotografen-Verband, honoriert. Mit seiner neuen Staatsbürgerschaft jedoch erklärte die DDR Ender zur „persona non grata“, seine bisherigen Leistungen und Veröffentlichungen verschwanden von der Bildfläche des Arbeiter- und Bauernstaates.
Seit 1996 lebt Klaus Ender wieder auf Rügen, nutzt oft die maritime Umgebung für seine Aufnahmen. Sein Spektrum umfasst die Reise-, Natur-, Landschafts-, Akt- und Makrofotografie, seine Bildsprache changiert zwischen kraftvoller, farbverspielter Inszenierung und zurückhaltender, zeitloser Schwarz-Weiß-Ästhetik.

Eröffnung: 12. April, 17:00 Uhr
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10-17 Uhr (Montag Ruhetag)
Eintrittspreis: 4,00/3,00 Euro (Eintritt gilt auch für Stadtmuseum Hohe Lilie)

Schülerprojekt im Rahmen der Walter-Hege-Ausstellung

Fotografiere Deine Stadt!

Gewinner werden am 30. März 2019 prämiert

Welche Geschichten erzählen die Gebäude unserer Stadt? Was verraten architektonische Details und Spuren der Zeit über die Historie eines Hauses, über seine Nutzung, seine Bewohner? Schüler der 9. Klassen des Domgymnasiums Naumburg sind diesen Fragen in den zurückliegenden Wochen auf den Grund gegangen und haben ihre Heimatstadt mit der Fotokamera neu entdeckt. Dabei ließen sie sich von der Arbeitsweise Walter Heges inspirieren.

Das Fotoprojekt entstand in Kooperation des Stadtmuseums mit dem Domgymnasium, wo Kunstlehrerin Silke Ringleben die Aktion betreute. Etwa 100 Schüler gingen dabei auf Motivsuche. Neben bekannten Naumburger Gebäuden spürten sie auch zahlreiche Objekte auf, die auf den ersten Blick kaum wahrgenommen werden und entwickelten ein ausgeprägtes Gespür für Details und die Schönheiten verlassener Orte.

Eine Auswahl der entstandenen Arbeiten ist momentan in der Galerie im Schlösschen zu sehen und ergänzt die dortige Sonderausstellung „Licht und Schatten. Walter Hege“. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Ausstellung im Vorfeld ihrer Fotoexkursionen besucht. Hier und im Kunstunterricht beschäftigten sie sich mit der Frage, wie Gebäude beim Fotografieren ihr Gesicht verändern können – je nach Standpunkt, Tageszeit, Lichteinfall und Ausschnitt.

Alle Besucher sind herzlich eingeladen, die Schülerausstellung zu besuchen und ihren persönlichen Favoriten zu wählen. Am 30. März 2019 werden 15 Uhr während einer öffentlichen Abschlussveranstaltung zur Sonderausstellung die besten Arbeiten prämiert. Das Stadtmuseum Naumburg vergibt einen Publikums- und einen Jurypreis. Schüler des Domgymnasiums gestalten die Veranstaltung musikalisch.

Ausstellung geöffnet bis 31.03.2019, täglich außer montags 10–17 Uhr.

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Griechisches Licht in Naumburg

Fotohistoriker spricht am 16. Februar in der Galerie im Schlösschen, Namburg, über Walter Hege und Herbert List

Beide fotografierten in den 1930er Jahren griechische Tempel und Skulpturen, beide inszenierten und interpretierten ihre antiken Motive: Walter Hege und Herbert List. Über die Aufnahmen der beiden namhaften deutschen Fotografen spricht am 16. Februar 2019 der Kunsthistoriker Matthias Harder in Naumburg. Sein Vortrag „Walter Hege und Herbert List. Antikenrezeption als künstlerische Inszenierung“ beginnt 15 Uhr in der Galerie im Schlösschen am Markt. Er gehört zum Begleitprogramm der Sonderausstellung „Licht und Schatten. Walter Hege. Fotograf / Filmemacher / 1893–1955“.
 
Die Aufnahmen Heges in der Ausstellung zeigen: Seine Griechenlandfotos zeichnen sich vor allem durch Akribie aus. Tagelang experimentierte der gebürtige Naumburger mit der Wirkung von Licht und Schatten, mit verschiedenen Standorten und Belichtungszeiten, arbeitete vorzugsweise mit großen Plattenkameras. List hingegen, Kosmopolit und seit Jahr und Tag ein Liebhaber griechischer Kultur, fand seine Motive schlendernd, fast zufällig. Auch er inszenierte bewusst, wofür ihm jedoch meist die Kleinbildkamera genügte.
 
Matthias Harder vergleicht ausführlich die Griechenland-Fotografien Walter Heges und Herbert Lists. Er ist Kurator der Helmut-Newton-Stiftung in Berlin und entwickelt regelmäßig Ausstellungen und unterrichtet an Universitäten und Fotografieschulen. Der Besuch seines Vortrags ist mit einer Tageseintrittskarte für die Sonderausstellung im Schlösschen bzw. für die Hohe Lilie möglich.

Begleitheft zur Sonderausstellung über Walter Hege

Broschüre "Licht und Schatten" - Walter Hege, 2019Broschüre mit Arbeiten des Fotografen ab sofort in der Galerie im Schlösschen erhältlich

Ein Begleitheft zur Ausstellung „Licht und Schatten. Walter Hege. Fotograf / Filmemacher / 1893–1955“ gibt es ab sofort in der Galerie im Schlösschen. Mehrfach hatten Besucher der gut frequentierten Schau nach einem solchen Begleitheft gefragt, weil sie Texte und andere Inhalte noch einmal in Ruhe nachlesen wollten. Dank der Unterstützung des Museumsvereins konnte das Stadtmuseum jetzt diesem Wunsch nachgekommen. Die Broschüre ist auch in der Hohen Lilie und bei der Museumsverwaltung erhältlich.

Das Heft umfasst 40 Seiten und enthält Fotos des gebürtigen Naumburgers sowie Texte und Dokumente, die Aufschluss über sein Leben geben. Es kostet 2 Euro.

Die Publikation versammelt ausgewählte Architektur- und Naturfotografien, unter anderem von den Domen zu Naumburg und Bamberg, aber auch von antiken Tempeln in Griechenland. Hauptsächlich aus Mecklenburg stammen die gezeigten Tieraufnahmen. Hinzu kommen zahlreiche Abbildungen, auf denen Hege selbst zu sehen ist, beispielsweise bei aufwändigen Vorbereitungen für seine Fotoarbeiten oder bei seiner Lehrtätigkeit, gemeinsam mit Schülern.

Repräsentiert ist auch Heges künstlerische Arbeit, der er sich vor allem in jungen Jahren intensiv gewidmet hatte. So enthält die Broschüre einige Scherenschnitte, Lithografien und Aquarelle. Biografische Dokumente, etwa über Heges letztes Lebensjahrzehnt in der britischen Besatzungszone und späteren Bundesrepublik, ergänzen die Broschüre.

Ausstellung geöffnet bis 31.03.2019, täglich außer montags 10–17 Uhr.

11.11.2018 bis 31.03.2019: Ausstellung in der Galerie am Schlösschen

Licht und Schatten

Walter Hege. Fotograf und Filmemacher (1893–1955)

Vor mehr als 80 Jahren erschien im Deutschen Kunstverlag ein Bildband, der den Naumburger Fotografen Walter Hege schlagartig bekannt machte. „Der Naumburger Dom und seine Bildwerke“ war die erste große Publikation des „Lichtbildners“. In den Folgejahren erschienen weitere, umfangreich bebilderte Bände, zunächst über mittelalterliche Dome, später auch über griechische Tempel und Skulpturen, barocke Bauten in Süddeutschland sowie historische Städte.

Im Herbst jährt sich Heges Geburtstag zum 125. Mal. Aus diesem Anlass zeigt das Stadtmuseum Naumburg vom 11. November 2018 bis 31. März 2019 in der Galerie am Schlösschen die Ausstellung „Licht und Schatten“. Sie wird zahlreiche originale Fotografien aus der Museumssammlung präsentieren, dazu Malerei und Grafik aus den 1910er und 20er Jahren sowie Scherenschnitte, mit denen sich Hege in der Region schon früh einen Namen machte. Auch seine Tätigkeit als Dozent an den Staatlichen Kunsthochschulen Weimar und als Fotoexperte im Westen Deutschlands, wo Hege ab 1947 lebte, dokumentiert die Schau.

Ein Großteil seines Werkes entstand in den 1930er Jahren – einer Zeit, in der auch die nationalsozialistischen Machthaber Gefallen an Heges Bildsprache fanden und auf seine Motive zurückgriffen beziehungsweise konkrete Fotoaufträge erteilten. Im selben Zusammenhang entstanden mehrere Kulturfilme, etwa „Auf den Spuren der Hanse“ und „Die Bauten Adolf Hitlers“.

Neben der Architektur war die heimische Natur ein zweites großes Thema der Bild- und Filmarbeiten Heges. Zahlreiche Aufnahmen etwa von der Mecklenburgischen Tierwelt und der Film „Am Horst der wilden Adler“ zeugen davon. Auch diesen Aspekt thematisiert die Ausstellung und versucht ein facettenreiches Bild vom Leben Walter Heges zu zeichnen.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 10. November um 15 Uhr statt, selbstverständlich sind alle Interessierte eingeladen.

 


Begleitprogramm:

Filmvorführung*:

Jeden Mittwoch und Sonntag um 15:00 Uhr zeigen wir in der Ausstellung Walter Heges bahnbrechenden Naturfilm „Am Horst der wilden Adler“ (1932, ca. 90 Min.).
Sondervorführungen für Gruppen ab 8 Pers. auf Anfrage.

Vortrag*:

Am 16. Februar 2019 um 15:00 Uhr spricht der Foto-Historiker Dr. Matthias Harder (Berlin) über die Griechenland-Fotografen Walter Hege und Herbert List.

Führungen*

durch die Ausstellung am 13.12., 17.01., 07.02., 07.03., jeweils 16:00 Uhr, und auf Anfrage.

Kinderprogramm:

(Speziell für Hortgruppen) Vom 11. bis 15. Februar und auf Anfrage basteln wir Lochkameras mit Kindern.

[*= Zugang mit Tageseintrittskarte]

Öffnungszeiten:

11.11.2018 – 31.03.2019
täglich außer montags 10–17 Uhr.
Geschlossen am 24., 25., 31. Dezember
und am 1. Januar.

Eintritt:

Erwachsene 4,00 €, ermäßigt 3,00 €
Personen unter 18 Jahren frei.
Der Eintritt berechtigt auch zum Besuch des Stadtmuseums „Hohe Lilie“.
Galerie im Schlösschen
Markt 6, 06618 Naumburg

Der Eingang befindet sich auf der Rückseite des Gebäudes!

 

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