Newsflash

Geschafft! Seit Juni 2021 sind Stadtmuseum Hohe Lilie, Romanisches Haus Bad Kösen (mit Käthe-Kruse-Sammlung) und Max-Klinger-Haus in Großjena wieder geöffnet. Seit September gilt dies auch mit Einschränkungen für den Wenzelsturm.
Die Hygieneregeln gelten weiterhin (med. Masken, AHA-Regeln).

Ina Hoßfeld

Biographie

13.03.1881 in Flensburg geboren, aufgewachsen in Breslau. Der Vater war Stadtbaurat.
1900-1904 Studium an der Kunstakademie in München
1909 Heirat mit Reg. Baurat Friedrich Hoßfeld, Übersiedlung nach Rothenburg a. d. F.; Beschäftigung mit der Malerei in verschiedenen Techniken.
1912-1926 Umzug nach Naumburg an der Saale, wo Friedrich Hoßfeld Stadtbaurat wird.
Sie wendet sich der traditionellen Bleiverglasung mit Schwarzlotmalerei und sie fertigt mehrere Steinplastiken an. (In Naumburg noch zu finden: Die Brunnenfigur am Lindenring; ein Keramikrelief am Haus Marienstr. 20).
1926-1927 Beim Neubau des Goetheanums in Dornach bei Basel studiert sie die neu entwickelte Glasschlifftechnik mit biegsamer Welle an großen Überfanggläsern; ihre Arbeiten stehen von nun an stark unter dem Einfluß Rudolf Steiners und der anthroposophischen Farbenlehre.
1928-1938 Umzug nach Stuttgart; zahlreiche sakrale und profane Arbeiten entstehen für Weißenfels (Lutherkirche), Merseburg (Handwerkskammer), Lensahn; Rahlstedt, Preetz, Karby, Lüneburg...
1938-1943 Umzug nach München. Rückkehr zur traditionellen Verbleiungstechnik und Schwarzlotmalerei. Letzte große Arbeiten während des Krieges für eine Jägerkaserne in Lenggries und für die Eingangshalle einer Pharmafabrik.